Gemeinsinn auf Tour
Wir gehen in diesem Herbst gemeinsam mit der Montag Stiftung Urbane Räume auf Tour! In Cottbus, Halle (Saale), Dresden und Weimar treffen wir Menschen, die tagtäglich daran arbeiten, Kulturorte zu entwickeln, Netzwerke aufzubauen, Allianzen zu schmieden und gemeinschaftlich getragene Projekte voranzubringen. Als Stadtverwicklung begleiten wir die Tour in Konzeption, Moderation und Dokumentation. Die Tour ist eine Chance, unsere Expertise in partizipativer Stadtentwicklung einzubringen – und gleichzeitig von den lokalen Initiativen zu lernen. Darauf freuen wir uns sehr!
Die Veranstaltungsreihe „Gemeinsinn auf Tour“ bringt Akteur*innen aus Zivilgesellschaft, Kultur, Verwaltung, Politik und Wissenschaft zusammen. Im Mittelpunkt stehen keine Patentrezepte, sondern Erfahrungen aus der Praxis: Was funktioniert? Wo entstehen Hürden? Und was können wir voneinander lernen? Genau dieser Austausch interessiert uns. Denn in unserer Arbeit erleben wir immer wieder: Gute Orte entstehen dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen, Beziehungen aufbauen und gemeinsam an einer Idee arbeiten.
Die vier Tourstopps setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte. Es geht um...
... kooperativ entwickelte Kulturorte,
... um die Kraft gemeinschaftlichen Handelns,
... um den Austausch zwischen Initiativen und
... um den Aufbau tragfähiger Allianzen.
Zentrale Fragestellungen sind dabei:
Wie entstehen Dritte Orte, die Gemeinschaft stärken?
Wie können Kultur, Verwaltung und Zivilgesellschaft besser zusammenarbeiten?
Welche Finanzierungsmodelle (z. B. Genossenschaften, Initialkapital-Prinzip) machen Projekte langfristig tragfähig?
In den letzten Wochen haben wir bei Vor-Ort-Terminen nicht nur Räume kennengelernt, sondern vor allem Menschen: Engagierte aus Zivilgesellschaft, Verwaltung und Kultur, die mit Leidenschaft an ihren Projekten arbeiten. Ob mit dem Kulturamt der Stadt Cottbus, mit dem wir in der Kunsthalle Lausitz gastieren, mit dem Konglomerat e.V. im Neues Volkshaus Cotta (ein Ort selbstorganisierter Kultur, das über ein gemeinwohlorientiertes Konzeptverfahren vergeben wurde), mit dem Gemeinschaftsamt Halle/Saale (einer Genossenschaft, die einen historisch belasteten Ort transformieren möchte) oder in der Sendehalle Weimar (die von einer Stiftung zu einem Ort für Dialog, Demokratie, Bildung, Kultur und gesellschaftliche Begegnung entwickelt werden soll). Überall haben wir gespürt: Gemeinsinn entsteht, wenn Räume mit Leben gefüllt werden.
Übrigens: Die Tour knüpft an die Veröffentlichung des Buches „Gemeinwohl bauen Band 2: BOB CAMPUS – von der Magie des Gemeinsinns“ an.
Wir sind gespannt auf vier Städte, viele Gespräche und neue Perspektiven auf die Frage, wie wir unsere Quartiere, Städte und Regionen gemeinsam gestalten können.
Alle Infos zur Tour und den Terminen findest du hier: Gemeinsinn auf Tour – Montag Stiftung