Gemeinwohl verstehen – Perspektiven & Praxis für Stadt und Land #3
Gemeinwohlorientierung durch Konzeptvergabe? Beispiel Stadtentwicklungsprojekte Kleineschholz und Dietenbach in Freiburg
Nach den intensiven Diskussionen zu Gemeinwohlverständnissen, -praktiken und -instrumenten in den vergangenen Netzwerkveranstaltungen setzen wir die Reihe „Gemeinwohl verstehen – Perspektiven & Praxis für Stadt und Land“ fort. Im Mittelpunkt steht diesmal die Frage, welche Rolle Konzeptvergabe für gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung spielen kann – und wo ihre Potenziale, Grenzen und Spannungsfelder liegen.
Anhand der Stadtentwicklungsprojekte Kleineschholz und Dietenbach in Freiburg nehmen wir ein konkretes kommunales Beispiel in den Blick.
📅 Termin: 24. Februar
🕒 Uhrzeit: 16:00–17:00 Uhr
💻 Format: Online via Zoom
Thematischer Fokus
Konzeptvergaben gelten als zentrales Instrument, um soziale, ökologische und gemeinwohlorientierte Ziele in der Stadtentwicklung zu verankern. Gleichzeitig werfen sie Fragen nach Steuerungswirkung, Fairness, Umsetzbarkeit und langfristiger Wirkung auf. Gemeinsam möchten wir u. a. diskutieren:
Wie kann Konzeptvergabe zur Förderung von Gemeinwohl beitragen – und unter welchen Voraussetzungen?
Welche Kriterien, Prozesse und Governance-Strukturen sind dafür entscheidend?
Wo entstehen Zielkonflikte zwischen Marktlogiken, planerischen Zielen und gemeinwohlorientierten Ansprüchen?
Was lässt sich aus den Freiburger Beispielen für andere Städte und Kommunen lernen?
Praxisimpuls
Dr. Ben Schmid
stellt Ergebnisse aus seiner Forschung zu den Stadtentwicklungsprojekten Kleineschholz und Dietenbach vor. Ben gibt Einblicke in die Rolle von Konzeptvergabe als Instrument gemeinwohlorientierter Stadtentwicklung und ordnet diese in den aktuellen fachlichen und kommunalpolitischen Diskurs ein.
Im Anschluss an den Impuls ist Zeit für Rückfragen, gemeinsame Reflexion und den Austausch darüber, wie sich die Erkenntnisse auf unterschiedliche Kontexte übertragen lassen – in Stadt und Land, in Quartieren, bei Neubau- wie auch Bestands- und Konversionsprojekten.
Die Veranstaltung richtet sich an Akteur*innen aus Kommunen, Quartiersinitiativen, Stiftungen, Zivilgesellschaft, Planung & Stadtentwicklung sowie Forschung – und an alle, die sich mit Gemeinwohlorientierung in der Praxis von Stadt- und Raumentwicklung auseinandersetzen. Die Reihe versteht sich als Lern- und Resonanzraum, in dem Erfahrungen, Werkzeuge und offene Fragen zu Gemeinwohlorientierung geteilt und gemeinsam weitergedacht werden.
Wir freuen uns auf eure Teilnahme und den weiteren Austausch.