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Public-Civic-Partnerschaften

Neue Governance-Modelle für geteilte Verantwortung

Wie können Kommunen, Initiativen und gemeinwohlorientierte Unternehmen gemeinsam Verantwortung übernehmen – ohne dass alles dem Markt oder der meist überlasteten Verwaltung überlassen wird? Immer mehr Städte und Regionen experimentieren mit Public-Civic-Partnerschaften. Diese Modelle teilen nicht nur Risiken und Entscheidungsmacht, sondern schaffen auch Raum für echte Mitgestaltung.

Doch wie funktionieren solche Partnerschaften konkret? Welche Rollen übernehmen Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft? Und wie lassen sich rechtliche und organisatorische Hürden überwinden, damit Kooperationen gelingen – ohne in Überforderung oder Privatisierung zu enden?

In diesem 90-minütigen Online-Workshop geben wir eine verständliche Einführung in die Grundprinzipien von Public- Civic-Partnerschaften und zeigen anhand inspirierender Praxisbeispiele – vom B-Side in Münster bis zu internationalen Commons-Initiativen – wie neue Governance-Modelle aussehen können.

🗓 09. Juni 2026
⏰ 16:00–17:30 Uhr
💻 Online

Was erwartet dich?

  • Input zur Public-Civic sowie Commons-Public Partnerschaften – und was sie von klassischen Public-Private-Partnerschaften unterscheidet

  • Erfolgsfaktoren und Lernkurven aus realen Projekten

  • Interaktiver Austausch zu Rollenklärung, Vertrauensaufbau und Risikomanagement in Kooperationen

  • Transferimpulse: Wo kann das Modell in deinem Kontext funktionieren?

Für wen?

  • Initiativen & zivilgesellschaftliche Akteur*innen, die nachhaltige Kooperationen aufbauen wollen

  • Gemeinwohlorientierte Unternehmen & Träger, die Verantwortung teilen möchten

  • Kommunale Mitarbeitende (Stadtentwicklung, Liegenschaften, Wirtschaftsförderung), die nach Alternativen zu klassischen PPPs suchen

  • Stiftungen, Forschung & intermediäre Organisationen, die Brücken zwischen Akteur*innen bauen

Praxisimpuls

Cleo Mieulet 

Cleo Mieulet bewegt sich an der Schnittstelle von Transformationsforschung und Wandel vor Ort. Sie beschäftigt sich mit Fragen von Macht, Ressourcen, Ungleichheit und sozial-ökologischer Transformation. Cleo’s Herzensprojekt aktuell ist der Kreisler e.V., ein Ort für ein solidarisches Miteinander.

Foto: Rifs Potsdam

Tim Többe 

Tim Többe ist seit 2015 bei der B-Side in Münster engagiert und hat den Aufbau des soziokulturellen Zentrums durch alle Phasen begleitet: vom Widerstand gegen die Privatisierung des alten Hafen-Speichers, über die Projektentwicklung nach Bottom-Up-Prinzipien, durch die Bauphase in Kooperation mit der Stadt bis in den laufenden Kulturbetrieb. Von Beruf ist er eigentlich Gestalter, musste aber im Projektverlauf in immer neue Rollen schlüpfen – kann also alles und nichts.

PS: Bitte schaut vor der Anmeldung in unseren Mit-Mach-Kodex.

Die Veranstaltungen in diesem Programm werden im Rahmen des Programms „Nachhaltig Wirken“ durch das Bundesministerium für Wirschaft und Energie und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördet. Dieses Programm wird durch die Unterstützung der Drosos Stiftung ermöglicht.


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