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Vom Input zum Impact

Wie könnt ihr als Gemeinwohl-Gründung beweisen, dass eure Ideen tatsächlich positive Veränderungen bewirken? Die systematische Wirkungsmessung hilft euch dabei, von eingesetzten Ressourcen über konkrete Leistungen bis hin zu gesellschaftlichen Veränderungen zu denken und zu planen.

Wir zeigen euch die Wirkungstreppe und den IOOI-Ansatz (Input-Output-Outcome-Impact) als praktische Werkzeuge. Anhand fiktiver Beispiele eines Mehrgenerationen-Wohnprojekts und eines Kreativhauses erarbeitet ihr schrittweise eure eigene Wirkungslogik und lernt SMART-Ziele zu formulieren.

Nach dem Workshop könnt ihr eure Projekte strategisch durchdenken, Wirkungsziele definieren und passende Indikatoren entwickeln. Ihr gewinnt Klarheit über euren gesellschaftlichen Beitrag und könnt dies überzeugend kommunizieren – um die Qualität der eigenen Arbeit zu verbessern, Fördermittel gezielter zu nutzen oder den gesellschaftlichen Mehrwert sichtbarer zu machen. 

Auf einen Blick

  • Was Wirkung bedeutet und warum ihr sie messen solltet

  • Die Wirkungstreppe: von Input über Output und Outcome zu Impact

  • Praxisbeispiele: Wohnprojekt und Kreativhaus im Detail

  • SMART-Ziele formulieren und Indikatoren entwickeln

  • Datenerhebung: qualitativ vs. quantitativ

  • Wirkungslogik für euer eigenes Projekt erarbeiten

  • Tools und Methoden für die praktische Umsetzung

Vom Input zum Impact - Wie messe ich Wirkung und was bringt mir das?

Luciana Maia

Foto: Thomas Müller

Luciana Maia ist Urbanistin, Umweltschützerin und Beraterin mit Fokus auf nachhaltige Stadtentwicklung. Als Brückenbauerin verbindet sie globale Agenden mit lokaler Umsetzung und bringt Theorie in die Praxis. Ihre Schwerpunkte liegen im Dialog- und Netzwerkmanagement sowie im Kapazitätsaufbau städtischer Akteure für Nachhaltigkeit und Stadtplanung.

Learnings

Wirkung beginnt im Kopf - nicht in der Statistik

Wirkung ist nicht nur messbar, sondern vor allem denkbar. Die Klarheit über das gesellschaftliche Problem, eure Zielgruppe und die angestrebte Veränderung stärkt sowohl die Außenwirkung als auch das Team-Alignment. „Denkt rückwärts" – beginnt bei der gewünschten Wirkung und leitet davon eure Aktivitäten ab. 

Struktur schafft Orientierung und Lernmöglichkeiten

Die Wirkungstreppe bietet einen hilfreichen Rahmen: Von Input über Output und Outcome bis zum Impact baut jede Stufe auf der vorherigen auf. Oft ist bereits viel Wirkung vorhanden – es fehlt nur ein gemeinsamer Rahmen, um Erfolge sichtbar und annehmbar zu machen.

Nicht alles muss in Zahlen belegbar sein

Anekdoten, persönliche Geschichten und kleine Alltagsveränderungen können genauso wertvolle Wirkungsindikatoren sein wie Daten und Statistiken. Wirkungsmessung beginnt mit Zuhören, Beobachten und gemeinsamem Reflektieren – erst dann kommen die messbaren Faktoren dazu.

Weiterführendes Wissen

Links

Literaturempfehlungen