Gemeinschaftsgetragenes Unternehmertum (CSX) als Beitrag zur regenerativen und distributiven Stadtentwicklung
Seit der Industrialisierung Ende des 19. Jahrhunderts stehen Städte vor gewaltigen Herausforderungen: Steigende Ungleichheit, der Mangel an bezahlbarem Wohnraum, gestiegene Lebenshaltungskosten, Luftverschmutzung durch hohe Abgaswerte sowie die Folgen des Klimawandels bedingen eine wachsende Krisenanfälligkeit. Weniger als Ursprung der Probleme, werden sie jedoch auch zunehmend als entscheidende Knotenpunkte und kreative Zentren einer diversen Gesellschaft anerkannt. Zwei Pionierkonzepte, die sich auf dieser Ebene etabliert haben, sind das Gemeinschaftsgetragene Unternehmertum (kurz: CSX) und der Donut for Cities (angelehnt an die Donut-Ökonomie).
Anhand drei inspirierender Fallbeispiele –„Trinkgenoss:in”, „Iglu” und „Ge:bäck” – hat Luise Schröder sich mit dem Einfluss der gemeinschaftsgetragenen Unternehmensform auf die Dimensionen des Donut for Cities auseinandergesetzt und ihren Beitrag zur Gestaltung inklusiver, gerechter und umweltfreundlicher Städte untersucht.
📅 17.06.2026, 16.30 Uhr
📍 Urbanothek, Erfurter Straße 37a, Weimar
Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns auf euer Kommen!
Zu Luisa Schröder
Luisa studiert im Master Politik und Wirtschaft an der Staatswissenschaftlichen Fakultät an der Universität Erfurt. Ihre Forschung zu CSX in der nachhaltigen Stadtentwicklung fand im Rahmen ihres Bachelorstudiums an der Universität Passau im Bereich Kulturwirtschaft satt. Im Anschluss an ihrer Bachelorarbeit hat Luisa ihre Professorin im Fachbereich Wirtschaftsethik bereits mehrfach in ihren Seminaren unterstützen. Neben ihrem Masterstudium arbeitet Luisa als studentische Hilfskraft am Institut für Nachhaltigkeit in Potsdam und unterstützt dort vor allem die Forschung zur Bürgerbeteiligung in der Energie- und Wärmewende. Über die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema lokale Transformationsprozesse hinaus ist Luisa ehrenamtlich in der Umweltbildung und im Klimaschutz aktiv.
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