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Gemeinwohl verstehen – Perspektiven & Praxis für Stadt und Land #4

Die Wirkungskriterien für Zukunftsorte – Gemeinwohlorientierung messbar machen

Im Mittelpunkt stehen hier die 9 Wirkungskriterien für Zukunftsorte – ein Rahmenwerk des Netzwerk Zukunftsorte, das Gemeinwohlorten dabei hilft, ihre gesellschaftliche Wirkung sichtbar zu machen, zu messen und weiterzuentwickeln. Die Kriterien umfassen Dimensionen wie Standort, Bestandsnutzung, Wohnen, Arbeiten, Klima- und Naturschutz, Demokratie und Strukturen für Gemeinwohl – und bieten damit eine ganzheitliche Grundlage für Wirkungsmessung und -kommunikation.

📅 Termin: 14.04.2026
🕒 Uhrzeit: 16:00–17:00 Uhr
💻 Format: Online

Thematischer Fokus - Gemeinsam wollen wir erkunden, wie Gemeinwohlorte ihre Wirkung mit Hilfe der Kriterien systematisch erfassen und nutzbar machen können. Dabei interessieren uns u. a. folgende Fragen:

  • Was steckt hinter den 9 Wirkungskriterien – und wie sind sie entstanden?

  • Wie können Zukunftsorte und ähnliche Initiativen und Orte die Kriterien als Grundlage für ihre eigene Wirkungsmessung nutzen?

  • Welche Potenziale bieten die Kriterien für die Kommunikation gegenüber Förderern, Kommunen und der Öffentlichkeit?

  • Wie lässt sich das Rahmenwerk auf unterschiedliche Kontexte – in Stadt und Land – übertragen oder weiterentwickeln?

  • Lässt sich mit der Gemeinwohlmatrix eine gemeinsame stärkere Stimme gegenüber der Politik vermitteln?

     

Praxisimpuls / Referent*innen 

Andrea Nickisch und Anne Kruse stellen die Wirkungskriterien vor und zeigen, wie Gemeinwohlorte sie als Grundlage für eine Wirkungsmessung einsetzen können. Im Anschluss gibt es wie immer Raum für Rückfragen, gemeinsame Reflexion und den Austausch zu Übertragbarkeit auf unterschiedliche Kontexte.

Andrea Nickisch 

Andrea Nickisch ist Stadtplanerin, Vorständin im Netzwerk Zukunftsorte und leitet dort unterschiedliche Projekte der kooperativen Leerstandsaktivierung mit Fokus auf kommunale Einbindung.

Anne Kruse

Anne Kruse leitet beim Netzwerk Zukunftsorte verschiedenen Projekten zur kooperativen Leerstandsaktivierung und Netzwerkarbeit und arbeitet in der Strategieentwicklung.

Netzwerk Zukunftsorte

Das Netzwerk Zukunftsorte vernetzt und begleitet Projekte, die Wohnen und Arbeiten verbinden, Leerstand umnutzen und gemeinwohlorientierte Orte im ländlichen Raum aufbauen.

Die Veranstaltung richtet sich an Akteur*innen aus Gemeinwohlorten, Kommunen, Quartiersinitiativen, Stiftungen, Zivilgesellschaft, Planung & Stadtentwicklung sowie Forschung – und an alle, die ihre gemeinwohlorientierte Arbeit wirkungsorientiert gestalten und kommunizieren möchten.

Die Veranstaltungen in diesem Programm werden im Rahmen des Programms „Nachhaltig Wirken“ durch das Bundesministerium für Wirschaft und Klimaschutz und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) und von der DROSOS Stiftung gefördert.


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