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Gemeinwohl verstehen – Perspektiven & Praxis für Stadt und Land #5

Das kommunale Entscheidungsrad – Systematisch bewerten und nachhaltig entscheiden

Im Mittelpunkt steht hier ein praxisnahes Werkzeug für Kommunen: das kommunale Entscheidungsrad aus dem Kontext der Donut-Ökonomie. Das Tool unterstützt dabei, kommunale Entscheidungen systematisch im Hinblick auf ökologische Grenzen, soziale Bedürfnisse und langfristige Wirkungen zu reflektieren.

📅 Termin: 06.05.2026
🕒 Uhrzeit: 16:00–17:00 Uhr
💻 Format: Online

Thematischer Fokus - Gemeinsam wollen wir erkunden, wie Kommunen Entscheidungen ganzheitlicher bewerten können – jenseits rein wirtschaftlicher oder kurzfristiger Kriterien. Dabei interessieren uns u. a. folgende Fragen:

  • Wie kann das kommunale Entscheidungsrad helfen, Nachhaltigkeit systematisch in Entscheidungsprozesse zu integrieren?

  • Wie lassen sich ökologische Grenzen und soziale Bedürfnisse in kommunalen Projekten sichtbar machen?

  • Welche Potenziale bietet das Tool für Verwaltung, Politik und zivilgesellschaftliche Akteur*innen?

  • Wie kann ein solcher Ansatz in der Praxis von Kommunen und Initiativen angewendet oder weiterentwickelt werden?

Praxisimpuls / Referent*innen 

Hannah Strobel wird in einen Input das kommunale Entscheidungsrad anhand von Praxisbeispielen Merzenich und Hamburg Altona vorstellen. Im Anschluss gibt es wie immer Raum für Rückfragen, gemeinsame Reflexion und den Austausch zu Übertragbarkeit auf unterschiedliche Kontexte in Stadt und Land.

Hannah Strobel

Hannah Strobel ist Soziologin und Mitgründerin von NELA. Next Economy Lab und drei weiteren nachhaltigen Organisationen. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Nachhaltigkeits- und Transformationsforschung. Mit über fünf Jahren Erfahrung als Facilitatorin von ko-kreativen Prozessen, Moderatorin von Workshops und als Design-Thinking-Expertin gestaltet Hannah partizipative Prozesse zum Thema sozial-ökologische Transformation.

NELA. Next Economy Lab

NELA. Next Economy Lab arbeitet mit Unternehmen, Kommunen und Gewerkschaften an einer nachhaltigen Gesellschaft und Wirtschaft.

Die Veranstaltung richtet sich an Akteur*innen aus Gemeinwohlorten, Kommunen, Quartiersinitiativen, Stiftungen, Zivilgesellschaft, Planung & Stadtentwicklung sowie Forschung – und an alle, die ihre gemeinwohlorientierte Arbeit wirkungsorientiert gestalten und kommunizieren möchten.

Die Veranstaltungen in diesem Programm werden im Rahmen des Programms „Nachhaltig Wirken“ durch das Bundesministerium für Wirschaft und Klimaschutz und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) und von der DROSOS Stiftung gefördert.


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