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Verständnis für Stadtverwaltung

Risiko teilen, Verantwortung gestalten, Handlungsspielräume nutzen - Praxisreihe Gemeinsam Stadt machen

Kooperationen zwischen Verwaltung und zivilgesellschaftlichen Akteur*innen scheitern oft an unterschiedlichen Logiken: Hier die Rechtssicherheit, dort die Flexibilität; hier das Tempo der Politik, dort die Dringlichkeit der Praxis. Doch es gibt Wege, diese Spannungen produktiv zu nutzen – und sogar gemeinsame Verantwortung zu schaffen.

Aufbauend auf dem Deep Dive zu Public–Civic Partnerships (09.06.) vertiefen wir in diesem 90-minütigen Online-Workshop die konkrete Umsetzung:

  • Welche Logiken unterliegen Stadtverwaltungen, und warum ist es manchmal schwierig, sich mit zivilgesellschaftlichen Akteur*innen zu verstehen?

  • Wie können Verwaltung und Zivilgesellschaft Risiken, Verantwortung und Handlungsspielräume gemeinsam tragen?

  • Wo liegen die größten Chancen – und welche Herausforderungen gilt es zu überwinden?

  • Was braucht es, damit Kooperationen wirklich auf Augenhöhe gelingen?

🗓 15. Juni 2026
⏰ 12:30–14:00 Uhr
💻 Online

Für wen?

  • Zivilgesellschaftliche Initiativen und soziale Unternehmen, die mit Verwaltung kooperieren (wollen)

  • Kommunale Mitarbeitende, die nach neuen Wegen der Zusammenarbeit suchen

  • Forschende & Intermediäre, die Governance-Prozesse begleiten

Was erwartet dich?

  • Kurze Impulse aus der Praxis: Was hat geholfen – und was nicht?

  • Interaktive Reflexion: Wo hakt es bei dir?

  • Konkrete Tools: Wie übersetzen wir Anliegen in Verwaltungslogik – ohne die Ziele zu verlieren?

  • Transfer: Nächste Schritte für deine eigene Kooperation

Warum mitmachen?
Weil Kooperation kein Zufall ist – sondern gestaltet werden muss. Dieser Workshop baut auf den Grundlagen des Deep Dives - Neue Governance-Modelle für geteilte Verantwortung auf und zeigt, wie Theorie in die Praxis kommt. Ideal für alle, die nach dem „Warum“ nun das „Wie“ lernen wollen!

Praxisimpuls

Susanne Seifert


Susann Seifert kennt die Verwaltung von innen: Fast 20 Jahre arbeitete sie bei der Stadtverwaltung Altenburg – bevor sie 2016 die Farbküche Altenburg und später die Erlebe was geht gGmbH gründete. Heute gestaltet sie Formate, die Menschen vom Zuschauen ins Handeln bringen. Ihre Mitstreiterin ist inzwischen zurück in der Verwaltung – ein lebendiges Beispiel dafür, dass Brücken zwischen Zivilgesellschaft und Verwaltung in beide Richtungen tragen. 

Christopher Kaufmann 

Christopher Kaufmann, 39 und Vater von drei Kindern, weiß aus eigener Erfahrung, was ländliche Räume brauchen. Als ehrenamtlicher Bürgermeister von Sundhausen gestaltet er Gemeindeleben direkt mit – und fragt seit über zehn Jahren, wie Gesundheitsversorgung näher an die Menschen kommt. Mit der Gesundes Landleben GmbH und der Evernet e.G. setzt er auf regionale Strukturen statt auf Zentrallösungen.

Hanka Giller 

Hanka Giller (Sozialpädagogin, Systemische Mediatorin, Prozessmoderatorin) versteht sich als Wanderin zwischen den Welten. Als Verwaltungsmitarbeiterin im Amt für Jugendarbeit/Sport/Soziales in Saalfeldbegleitet sie Veränderungsprozesse in der Stadt. Sie ist überzeugt: Menschen brauchen Freiräume zum Experimentieren. Das Werkhaus Saalfeld und die Alte Kaserne sind für sie gelebte Experimentierräume.

Frank Mittelstädt 

Frank Mittelstädt setzt die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen auf kommunaler Ebene in Erfurt um. Er verbindet Bildung für nachhaltige Entwicklung mit konkreten Projekten zu Klimaschutz, Biodiversität und nachhaltiger Stadtentwicklung – und bringt dabei Vereine, Schulen und Stadtverwaltung zusammen. Sein Engagement zeigt: Nachhaltige Entwicklung beginnt vor Ort.

Alle Referent*innen bringen einschlägige Erfahrung als Brückenbauer*innen zwischen Verwaltung und zivilgesellschaftlichen / gemeinwohlorientierte Projekten mit – und teilen konkrete Lösungsansätze aus ihrer Praxis.

PS: Bitte schaut vor der Anmeldung in unseren Mit-Mach-Kodex.

Die Veranstaltungen in diesem Programm werden im Rahmen des Programms „Nachhaltig Wirken“ durch das Bundesministerium für Wirschaft und Energie und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördet. Dieses Programm wird durch die Unterstützung der Drosos Stiftung ermöglicht.


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