Daheim im Neuland
Kollektive Unternehmen und Gründungsinitiativen stehen vor der Herausforderung, ihre Zusammenarbeit digital zu organisieren. Welche Tools unterstützen euch bei Kommunikation, Aufgabenverwaltung und Buchhaltung? Wie vermeidet ihr Datenschutzprobleme und reduziert Verwaltungsaufwand? Diese Fragen beantworten wir anhand konkreter Praxisbeispiele.
Wir zeigen euch ein reales Fallbeispiel aus dem Lösungslabor e.V.: von der Kreativ-Etage als Startphase bis zur WerkBank als Wachstumsphase. Ihr lernt konkrete Tool-Kombinationen, Auswahlkriterien kennen, wir geben Tipps zum Einführungsprozesse und beantworten Fragen der Teilnehmer.
Ihr entwickelt eine klare Vorstellung davon, welche digitalen Tools für eure aktuelle Projektphase geeignet sind. Ihr lernt Auswahlkriterien kennen und könnt Kosten-Nutzen-Abwägungen treffen. Am Ende habt ihr einen konkreten Plan für euren nächsten Digitalisierungsschritt.
Auf einen Blick
Praxisbeispiel: Von der Kreativ-Etage zur WerkBank in zwei Phasen
Herausforderungen beim Wachstum: Von 50 auf 100 Mitglieder digitalisieren
Nextcloud als zentrale Plattform für Kollaboration einsetzen
Datenschutzkonforme Alternativen zu US-amerikanischen Clouds finden
Einführungsprozess neuer Tools: Von der Analyse bis zur Schulung
Cloud-Anwendungen: Abwägung der Vor- und Nachteile zwischen Managed Services und Self-Hosting
Kosten-Nutzen-Bewertung verschiedener Tool-Kombinationen
Thomas Radünz
Thomas Radünz liebt die gemeinsame Arbeit an der Realisierung starker Visionen. Als Architekt bringt er Erfahrung mit in der Gestaltung und Umsetzung von nachhaltigen Bauprojekten sowie von Gemeinschaftsprojekten wie der WerkBank Weimar, deren Mitbegründer und Geschäftsführer er derzeit ist. In der Stadtverwicklung entwickelt er Strukturen und begleitet Menschen und Initiativen auf dem Weg zur Verwirklichung ihrer Ideen.
Learnings
Fangt mit dem an, was ihr habt
Erfolgreiche Digitalisierung beginnt nicht mit der perfekten Tool-Auswahl, sondern mit der ehrlichen Analyse eurer aktuellen Situation. Identifiziert eure größten Pain Points und nehmt alle Beteiligten mit. Kleine Verbesserungen bringen oft mehr als der große Wurf. Bewährte Lösungen haben Vorrang vor innovativen Experimenten.
Weniger Plattformen, mehr Integration
Je mehr separate Tools ihr nutzt, desto höher wird euer Verwaltungsaufwand. Zentrale Plattformen wie Nextcloud reduzieren die Anzahl der Zugänge und erleichtern die Nutzerverwaltung. Achtet auf gute Daten-Synchronisation zwischen verschiedenen Systemen. Fragmentierung kostet Zeit und schafft Fehlerquellen.
Datenschutz als Chance begreifen
Europäische, DSGVO-konforme Tools sind nicht nur rechtlich sicherer, sondern oft auch kostengünstiger als US-amerikanische Alternativen. Managed Services reduzieren euren Administrationsaufwand erheblich. Self-Hosting ist nur dann sinnvoll, wenn ihr entsprechende Kapazitäten habt. Datenschutz schützt auch eure Gemeinschaft.